Gayer Anderson Museum // Kairo

Neben der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo befindet sich das Gayer-Anderson Museum. Es trägt den Namen des britischen Generals R. G. John Gayer-Anderson, der hier von 1935 bis 1942, mit der Genehmigung der ägyptischen Regierung, lebte. Es gehört zu den am besten erhaltenen Wohnhäusern des 17. Jahrhunderts und enthält eine Privatsammlung von Gayer-Anderson. Hierzu gehören Möbel, Teppiche, Kuriositäten und andere Gegenstände. Das Haus selbst besteht aus zwei mit einander verbundenen Häusern und ist mit der äußeren Wand der Ibn-Tulun-Moschee verbunden.

1632 wurde das große, im Osten stehende Haus, auch Haus der kretischen Frau genannt, errichtet und wurde später der Besitz einer wohlhabenden Familie aus Kreta. Das im Westen stehende zweite Haus wurde im Jahr 1540 errichtet und ist nach dem letzten Besitzter, Beit Amna bint Salim, benannt. Durch eine Brücke sind die Häuser miteinander verbunden. 1935 bekam der General, welcher ein pensionierter und selbsternannter Orientalist war, in diesem Gebäude, welches gerade restauriert wurde, zu wohnen. Gayer-Anderson überwachte die Installation von Strom und Wasser, die Wiederherstellung des Brunnens, der Bürgersteige und der andren Teile der Innenausstattung. Er stattete das Haus mit seiner persönlichen Sammlung an Teppichen, Möbeln und Kunst aus, musste aber aus Krankheitsgründen im Jahr 1942 Ägypten verlassen und übergab der Regierung die gesamte Inneneinrichtung. 1945 starb Gayer-Anderson und das Haus wurde als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Gayer-Anderson-Museum war Schauplatz für eine Szene in dem James Bond Film „Der Spion, der mich liebt“. Das Museum kann durch den Haupteingang der Moschee oder durch einen separaten Eingang auf der Rückseite des Komplexes betreten werden.

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