Catedral de la Almudena // Madrid

Die Catedral de la Almudena ist eine römisch-katholische Kathedrale in Madrid. Bereits im 16. Jahrhundert fertigte man Pläne für eine Kirche die man der Jungfrau Almudena widmen wollte. Vor dem 18. Jahrhundert jedoch begann der Bau der Kathedrale nicht. Nach über 100 Jahren Bauzeit, wurde sie erst 1993 fertig gestellt und von Papst Johannes Paul II. geweiht. Ihm zu Ehren wurde eine Statue im Eingangsbereich an der Calle de Bailen plaziert. Man begann im Neugotischen Stil und erbaute, um stilistisch zum angrenzenden Königspalast zu passen, letztlich im neoklassizistischen Stil. Mit einem „POP-Art“ Dekor, gestaltet vom Ikonenmaler Kiko Argüello, ist das Innere der Catedral de la Almudena einzigartig modern.

Vor den Muslimen versteckte man im 9. Jahrhundert das Bildnis der Jungfrau und fand es im Jahre 1085 wieder. Unterhalb der Kathedrale, an einer weißen Wand, markiert heute eine Madonnenfigur den Fundort. Sowohl neugotischen als auch klassizistische Elemente enthält der hohe Innenraum der Kirche und ist auffallend hell. Das „Retabel der Virgen de la Almudena“, aus dem 16. Jahrhundert, ist nur eines von mehreren, historisch bedeutenden Kunstwerken, welche sich im Inneren der Kathedrale befinden. „Der gekreuzigte im Altarraum“ befindet sich in der Mitte der Kirche. Den großartigen, gotischen Holzsarkophag, des Stadtpatrons San Isidro, findet man in der Kapelle des Opus-Die-Gründers Josemaria de Balaguer, welcher 1992 selig gesprochen wurde. Die Lebensgeschichte des Heiligen aus dem 13. Jahrhundert kann man auf dem Sarg betrachten. Grabstätten und Privatkapellen vieler Adeliger und auch wohlhabender Madrider Bürger findet man in der dreischiffigen, unterirdischen Krypta, welche der älteste Teil der Kathedrale ist. Unter dem neogotischen Chor, an der Cuesta de la Vega, befindet sich der Eingang zur Krypta.

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