Agyptisches Museum // Kairo

Das weltweit größte Museum für altägyptische Kunst ist das Ägyptische Museum in Kairo. Es enthält Werke der Frühgeschichte, Thinitenzeit, des Alten Reiches, des Mittleren Reiches, der Dritten Zwischenzeit, der Spätzeit und der griechisch-römischen Zeit. 1900 wurde es im neoklassischen Stil erbaut und befindet sich am Tahrir Square in der Innenstadt und wurde 1902 eröffnet. Die heutige Behörde Supreme Council of Antiquities ist Träger des Museums. Nach den Fundzeiten der Objekte aufgebaut, beherbergt das Museum rund 120.000 Artefakten. Entsanden ist die Sammlung durch die von der Regierung gegründete „Service des Antiques de l’Egypte“, um zu verhindern, dass Plünderungen, archäologischer Schätze durch einheimische und fremde Schatzsucher, zu verhindern.

Die erste zusammengetragene Sammlung ägyptischer Kunstwerke ist somit entstanden. Anfänglich fanden die Schätze ihren Platz im Esbekiah Park, einem kleinen Gebäude in Kairo, ihren Platz, bis sie später in die Saladin-Festung überführt worden ist. Im Jahr 1958 ist ein neues Museum in Bulaq entstanden, bis August Mariette sich nach einer Überschwemmung 1878, bei welcher viele Objekte fortgeschwemmt oder gestohlen wurden, für ein großes Museum einsetzte, um die altägyptischen Monumente auszustellen. Bis zur Eröffnung 1902 blieben die Fundstücke in einem Anbau des Giza Palastes. Zu den Gruppierungen der gesamten Ausstellung gehört Schmuck der Königin, Mumien der Pharaonen des Neuen Reiches, Grabausstattungen aus dem Grab des Sennedjem, Beigaben aus Königsgräbern, Funde aus der Amarna-Zeit und Gegenstände, welche bei ägyptischen und ausländischen Grabungen gefunden wurden. Zu den Fundstücken, die bislang nicht dokumentiert sind, gehören unter anderem 600 Sarkophage. Die Inventur der nicht aufgelisteten Artefakte kann noch Jahre andauern. Jährlich wird das Museum von rund zweieinhalb Millionen Menschen besucht.

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